Mittwoch, 8. Juli 2009

Terror vom Feinsten.

Ladies and Gentlemen, let me introduce to you – Trommelwirbel, bitte – Lucie! Die Kleinste hier im Haus (jahaa, sogar noch kleiner als ich; übrigens alle drei) gibt sich stets äußerste Mühe, mir die Zeit mit ihr so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Sei es, dass alle zwei Minuten das Boule-Spiel mit dem großen Bruder unterbrochen werden muss, um hypermegaunglaublichfabulöswichtige Bisous auszutauschen, sei es, dass egal, was gerade gegessen wird, alles (ja, wirklich alles, hierzu zählen auch auf den Boden gefallene Lutscher oder angelutschte Tic Tacs) noch einmal extra von Lora probiert werden muss, sei es, dass die Eltern nichts mehr und ich alles für sie tun darf, sei es, dass immer wieder betont werden muss, dass es sich um ihren Papa und nicht meinen handelt, oder sei es, dass Madämmchen zickt, so wie heute in schönster Ausführung geschehen. Kurzzusammenfassung: Kein Mittagsschlaf in der Ferienbetreuung. Richtig miese Laune. Papa noch eine Stunde auf die Arbeit. Dreißigminütiger Heul-, Wein-, Schrei- und Tretkrampf, nur unterbrochen durch den Lieblingsausdruck „T’es méchante!“ oder – wenn’s ganz hart auf hart kommt: „T’es chiante!“. Danach zum Glück wenigstens bis Papas Ankunft wieder liebstes Kind der Welt. Sogar ganz freiwillig gebadet.

Nach diesem Nervenkrieg gab's dann erstmal ein Glas Rosé zum Abendessen. Over and out!

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